Banner Gymnasuim Lehrte

Übersicht | Neuigkeiten aus dem Schulleben RSS Feed für diesen Bereich

Brandschutzübungen für den 7. Jahrgang

Wie in jedem Jahr waren die beiden mit der Brandprävention betreuten Feuerwehrmänner, Kai Böttcher und Silvio Fraterrigo an unsere Schule gekommen, um den Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen am 07. und 08.06. ihr Wissen um Brandvermeidung und Brandbekämpfung zu vermitteln. Während Silvio Fraterrigo in den Klassenräumen Tipps gab, wie man sich bei einem Zimmer- oder Schulbrand verhält, hatte der Steinwedler Ortsbrandmeister Böttcher zusammen mit Tim Jahn den praktischen Teil auf dem Schulhof übernommen. Hier wurde mit ausreichendem Sicherheitsabstand demonstriert, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht – die Stichflamme war über drei Meter hoch. Auch der Klassiker war dabei: Was geschieht, wenn man eine Spraydose entzündet? Zum Glück war die in einem Drahtkäfig, als sie explodierte. Nicht auszudenken, wenn man so etwas in der Hand hält. Jede Schülerin und jeder Schüler bekam dann die Gelegenheit, mit einem Feuerlöscher einen Papierkorbbrand zu bekämpfen, was in den meisten Fällen auch gut gelang.

16Brand2-webTim Jahn erklärt, wie man einen Papierkorbbrand löscht.

16Brand3-web

16Brand4-webDie Beschriftung auf dem Löschwagen macht es deutlich:

Die Feuerwehr ist wichtig! – Also mitmachen!

Ankündigung: Drei Aufführungen der Theater-AG: „Phantom – Ein Spiel“

Unter der bewährten Leitung von Friedrich Uwe Röber finden am 7., 9. und 10. Juni drei Aufführungen des Theaterstückes „Phantom – Ein Spiel“ statt. Für diese Veranstaltungen im Kurt-Hirschfeld-Forum ist der Eintritt frei. Die Theater AG des Gymnasiums Lehrte bringt in diesem Jahr das neueste Theaterstück des Erfolgsautors Lutz Hübner auf die Bühne des Forums. Es ist erstaunlich, dass sie die Rechte dafür bekommen hat, denn Lutz Hübner ist der zurzeit beliebteste deutsche Autor für Stücke für junge Erwachsene. Gerade ist sein vorheriges „Frau Müller muss weg“ mit großem Erfolg in den Kinos gelaufen.

„Da liegt ein Baby.“ „Das sieht ja noch ganz frisch aus.“ Die Mitarbeiterinnen im Burger-Restaurant sind überfordert. Das Setting ist in dem Theaterstück „Phantom – Ein Spiel“ interessant: Eine Impro-Theatergruppe ergründet, wie das Baby in das Burger-Restaurant gekommen ist. Auffällig gewesen ist eine Romni, eine Romafrau, vielleicht aus Bulgarien, dem Kosovo, Mazedonien. Hat die ihr Kind einfach ausgesetzt?

Wir begleiten die Theatertruppe bei ihren spannenden Versuchen das Leben der Nichtdeutschen in ihrer neuen Heimat zu erfassen, der Blanca, wie sie sie nennen. Die Begegnung Blancas mit der „Hartzer-Schlampe“ und ihrem Machofreund ist eine kleine Tragikkomödie für sich im Stück. Hier wird niemand mit Samthandschuhen angefasst.

Aufführungstermine für Lutz Hübner „Phantom-Ein Stück“ im Kurt-Hirschfeld-Forum in Lehrte sind:

Dienstag, d. 7. Juni

Donnerstag, d. 9. Juni

Freitag, d. 10. Juni 2016

jeweils um 19.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Gymnasium wird Europaschule beim Tag der offenen Tür

Der Tag der offenen Tür am 27. Mai begann mit der feierlichen Verleihung des Titels “Europaschule in Niedersachsen“. In der Mensa hatten sich zahlreiche Schüler, Eltern und Lehrer versammelt, um der kurzweiligen Veranstaltung beizuwohnen. Klaus Perk und Lena Busch, die Hauptakteure in Europafragen, moderierten die Verleihung und bezogen alle Lehrkräfte des Europateams mit ein.

In den einleitenden Worten betonte Klaus Perk: „Europaschulen setzen sich zum Ziel, interkulturelle Lernprozesse zu fördern, die es Heranwachsenden ermöglichen, eine eigene Identität zu finden und in der Begegnung mit anderen Kulturen Toleranz zu entwickeln. So gelingt es uns, unsere Schülerinnen und Schüler auf dem Weg hin zu aufgeklärten, kritischen Bürgern Europas zu unterstützen. Als Schulgemeinschaft sind wir bereits gut aufgestellt und wir möchten gemeinsam mit Ihnen hieran anknüpfen. Unser Ziel wird es sein, diese europäische Idee zu einem selbstverständlichen Teil unseres Schulalltags werden zu lassen, indem wir noch stärker fächerübergreifend kooperieren, internationale Projekte durchführen und so unsere Schüler auf den europäischen Arbeitsmarkt vorbereiten.“

Ein Quiz über Nachbarländer und Interviews mit Schülern, die bei dem Erasmusprojekt oder bei Schüleraustauschprogrammen beteiligt waren, rundeten die Veranstaltung ab. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee betonte die Wichtigkeit, sich gerade in der heutigen Zeit mit Europa positiv auseinanderzusetzen: „Sie leisten mit Ihren Schülern einen wichtigen Beitrag, den europäischen Gedanken lebendig zu erhalten.“

16TdoT3-webDer für das Gymnasium zuständige Dezernent Andreas Blasche-Hesse von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Dagmar Kiesling, Koordinatorin für europäische und internationale Angelegenheiten überreichten an Schulleiterin Silke Brandes das begehrte Schild, die Urkunde und eine Europafahne. Auch diese beiden Gäste lobten das vielfältige Engagement des Lehrter Gymnasiums, das sich neben der Erasmusteilnahme in vielfältigen Austauschprojekten und Unterrichtsbezügen widerspiegelt. Ausdrücklich wurde die detailreiche Bewerbungsmappe gelobt. Ergriffen betonte Schulleiterin Silke Brandes, dass die Verleihung des  Titels eine große Ehre für die Schule darstelle, mit einem Schmunzeln bemerkte sie dann, dass damit aber keinerlei materiellen Vorteile verbunden seien. Die scherzhafte Frage, wer denn nun für das Anbringen des Schildes finanziell aufkommt, wurde durch die Übergabe eines Paketes mit Schrauben und Dübeln beantwortet.

16TdoT2-web

Im weiteren Verlauf des Nachmittags fanden im Gebäude der Unterstufe zahlreiche Mitmachaktionen statt, die es den Viertklässlern ermöglichen sollten, sich mit ihrer neuen Schule anzufreunden.

16TdoT4-webDie Bläserklasse 8 und Thomas Schachschal spielen in der Pausenhalle.

16TdoT11-webSchummelwürfel werden gebaut

16TdoT8-web

16TdoT10-web

16TdoT12-webDie geniale Magnetschwebebahn mit Supraleitung unter 196° C

16TdoT9-web

16TdoT5-web

16TdoT6-web

16TdoT7-web

Das Artikelfoto zeigt: Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee, Dagmar Kiesling, Andreas Blasche-Hesse, Silke Brandes, Klaus Perk und Lena Busch halten nach der Übergabe des Schildes und der Urkunde gemeinsam die Europa-Fahne.

Der Lehrter Anzeiger veröffentlichte folgenden Artikel:

Gymnasium wird Europaschule

 Titel gilt fünf Jahre – Einrichtung für Umsetzung des europäischen Gedankens gewürdigt

 Das Lehrter Gymnasium wird zur „Europaschule in Niedersachsen“. Mit diesem Titel würdigt die Landesschulbehörde das jahrelange Engagement der Schule, den europäischen Gedanken in Unterricht, Projekte und Austauschprogramme zu integrieren. Schild und Urkunde wurden gestern übergeben.

Mit dem Titel darf sich das Gymnasium nun fünf Jahre lang schmücken. Das dazugehörige Schild, eine Urkunde und die Europafahne haben Dezernent Andreas Blasche-Hesse von der Niedersächsischen Landesschulbehörde und Dagmar Kiesling, Koordinatorin für europäische und internationale Angelegenheiten, beim Tag der offenen Tür in der Mensa vor Schülern, Lehrern und Vertretern der Stadt an Schulleiterin Silke Brandes überreicht.

Die Auszeichnung sei eine symbolische Belohnung für die Ausrichtung auf Europa im Unterricht. „Das Gymnasium leistet damit auch einen wertvollen Beitrag zum Fortbestehen des Schengen-Abkommens“, betonte Blasche-Hesse. Lehrtes Erster Stadtrat Uwe Bee schloss sich der Lobeshymne an: „Im Gymnasium wird der europäische Gedanke wirklich gelebt.“

Die Schüler berichteten, welche Projekte es an ihrer Schule gibt und welche persönlichen Erfahrungen sie damit gemacht haben. Neuntklässlerin Sina hat in der bilingualen Klasse beispielsweise Biologie und Erdkunde auf Englisch gehabt. Mitschülerin Sarah hat vor allem die Austauschfahrt nach Frankreich gefallen. „Durch meine Austauschfahrten habe ich jetzt Freunde in Polen und England“, sagte Elftklässlerin Melissa.

Darüber hinaus hatte sich das Gymnasium mit der Teilnahme am Erasmus+-Projekt, dem Bildungsprogramm der Europäischen Union, um den Titel beworben. Der Antrag der Lehrer Klaus Perk und Lena Busch, der beiden Europa-Koordinatoren des Gymnasiums, bleibt nun sogar ein Jahr lang in der Landesschulbehörde. „Der Antrag war so vorbildlich, dass er anderen Schulen nun als Beispiel dienen soll“, sagte Kiesling.

Von Katja Eggers

 

 

Vier Sommerkonzerte – Die späten Konzerte

Am Mittwoch und am Donnerstag (25. und 26. Mai) fanden  insgesamt vier Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Im zweiten Konzert des jeweiligen Tages, um 19:00 Uhr, spielte die Big Band von „Barbara Ann“ über „Star Wars – The force awakens“ bis „Macarena“ quer durch alle Stilrichtungen. Bei letzterem Stück gab es viel nackte Haut vom HeartChor, der zu Macarena tanzte. Vorher hatte der HeartChor „Father and Son“ besinnlich gestaltet und „Ab in den Süden“ temperamentvoll und witzig mit Bade-Utensilien zelebriert.

16somkon02-web

16somkon03-web

16somkon16-web

Zusammen mit dem Musicalchor sangen und tanzten die jungen Männer vom HeartChor dann noch „Friends“, ein 20-Minuten-Stück, das an der „Lehrter High Shool“ spielt und verschiedene Schülergruppen urkomisch karikiert: Tänzerinnen, Nerds, Sportler, A-Cappella-Sänger und Rocker. Letztere brachten sogar ein Motorrad auf die Bühne.

16somkon11-web16somkon09-web16somkon10-web

16somkon07-web

Die Bläserklasse 8e intonierte „Back to the Future“ und andere Stücke. Alle Soli wiesen einen hohen musikalischen Standard auf: Miriam Schroer mit „You rise me up“ auf der Querflöte, Fabian Bloch mit „What a wonderfull world“ auf der Klarinette, Julian Posywio am Klavier mit „Nuvole bianche“ und Christiana Schimmelpfennig am Saxophon mit „My heart will go on“. Ecem Gün sang „Titanium“.

16somkon08-webVon links: Ane Holmer, Julian Posywio, Miriam Schroer und Fabian Bloch

Zum Abschluss wurden die diesjährigen Abiturienten aus dem Musikbereich verabschiedet und bedankten sich mit selbstgedichteten Strophen bei den Musiklehrkräften, die die Dichtkunst mit Humor und Rührung entgegennahmen. Schulleiterin Silke Brandes bedankte sich mit einem Blumenstrauß bei Ane Holmer, die mit ihrer Big Band einen Großteil des Konzertes bestritt.

16somkon15-web

16somkon14-web

16somkon17-web

Mit den Konzerten jährten sich vielfältige Jubiläen: Die Big Band blickt auf 20 Jahre Schaffenszeit zurück, die Bläserklassen, die in den Jahrgängen 7 und 8 angeboten werden, befinden sich im 15. Jahr. Jünger sind dagegen Chorklassen und HeartChor, die seit fünf Jahren das Musikprogramm der Schule bereichern.

16somkon18-web

 

Vier Sommerkonzerte – Die Nachmittagskonzerte

Am Mittwoch und am Donnerstag (25. und 26. Mai) fanden insgesamt vier Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Bei den Nachmittagskonzerten um 17:00 Uhr brachten die Chorklassen 5g, 5f und die 6c jeweils ein Medley zum Vortrag. Das Lied “Fata Morgana“ wurde sogar szenisch umgesetzt. Ein Wüstenwanderer ist am verdursten; während er hübsche, orientalisch anmutende, tanzende Mädchen als Fata Morgana sieht, kommt ein Geier! Die Streicher-AG war bei den normalen Stücken gut wie immer, tosender Beifall erklang aber für das Stück mit Vokalbegleitung „Faded“, ein Werk des erst 18-jährigen Briten Alan Walker, der mit diesem Lied im Januar an die Spitze der deutschen Singlecharts kam. Das Arrangement der AG klang eindrucksvoller als das Original und die eingehende Stimme von Lena Menzel erinnerte an starke Sängerinnen des Irisch Folk. Beendet wurde das Konzert mit „La cucaracha“, gespielt von der Bläserklasse 7e.

16theater-früh7-webAne Holmer und die Bläserklasse 7c eröffnen und beenden das Konzert.

16theater-früh8-webDie Chorklasse 6c singt “Lollipop”, “Can you feel the love tonight” und “Hit the road, Jack”.

16theater-früh2-web

16theater-früh5-webDie Chorklasse 5f mit “Fata Morgana”

16theater-früh1-web

 

16somkon04-webOben: Der grandiose Gesang von Lena Menzel sorgte beim Publikum für Gänsehautfeeling. Die Streicher-Ag spielte in beiden Konzerten des Tages.

16somkon05-web

Über diese Veranstaltung berichtete der Lehrter Anzeiger:

160527Sommerkonzert HAZ-web

Falls der Text zu klein ist , hier folgt er nochmal größer:

Fata Morgana schwebt durchs Forum

 Lehrter Gymnasium gibt vier Sommerkonzerte an zwei Tagen und feiert viele Jahrestage

Bei seinem Sommerkonzert hat sich das Lehrter Gymnasium von seiner musikalischen Seite präsentiert und gleich mehrere Jahrestage gefeiert: Die Chorklassen und der Heart-Chor bringen es auf fünf Jahre. Das musikalische Profil der Bläserklassen für die Jahrgänge sieben und acht gibt es seit 15 Jahren, die Big Band sogar schon seit 20 Jahren.

Die Bläserklassen für Holz- und Blechbläser haben im Laufe der Jahre mehr als 400 Schüler besucht. „Das ist ein echtes Erfolgskonzept“, sagte Schulleiterin Silke Brandes zum Auftakt des Konzertes im Kurt-Hirschfeld-Forum. Aus den Bläserklassen würden oftmals die Nachwuchstalente für die Big Band rekrutiert.

Beim Sommerkonzert am Mittwoch standen zunächst die jüngeren Schüler auf der Bühne. Die Bläserklasse 7e ließ es schmissig swingen und legte dann ein japanisches Frühlingslied nach. Die Chorklasse 6c sang über Liebe und Lollipops. Bei der Chorklasse 5f wurde der berühmte kleine, grüne Kaktus besungen, der so fies „sticht, sticht, sticht“. Zu dem Lied „Fata Morgana“ tanzten einige Sängerinnen in orientalischen Kostümen auf der Bühne.

Die Chorklasse 5g brachte mit „Lieblingsmensch“ von Namika das Publikum zum Mitsingen. Bei der Streicher-AG wippten die Zuhörer zu „James Bond“-Filmmelodien mit den Füßen.

Beim zweiten Sommerkonzert traten am Abend die älteren Jahrgänge in Big Band, Bläserklasse 8, Musical-AG und Heart-Chor auf. Tosenden Beifall gab es für sämtliche Darbietungen. Gestern Abend hat das Gymnasium sein Programm bei zwei weiteren Sommerkonzerten wiederholt. (Von Katja Eggers)

 

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Auch die Pressestelle des Bundestagsabgeordneten Matthias Miersch hatte über den Besuch der Schülerfirma in Berlin berichtet. Mit freundlicher Genehmigung dürfen wir diesen Text hier veröffentlichen. Die Quelle für das Artikelfoto lautet: “Dr. Matthias Miersch MdB”. Die Schülerfirma war als zweite Gruppe des Projekts “Von Lima nach Paris” in die Bundeshauptstadt eingeladen worden und war mit Herrn Dr. Grobmann und Schulleiterin Silke Brandes dieser Einladung gefolgt.

Pressemitteilung:

Matthias Miersch hält sein Versprechen:

Lima-Paris-Gruppe aus Lehrte folgt Einladung nach Berlin

Im vergangenen Jahr hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Matthias Miersch das Projekt „Von Lima nach Paris“ an Schulen seines Wahlkreises durchgeführt. Ziel war es, Brücken zwischen nationaler, internationaler und kommunaler Ebene in Sachen Klimaschutz zu schlagen und Strategien für das eigene Lebensumfeld zu entwickeln. Getreu dem Motto: “Global denken – lokal handeln“.

Miersch, der auch Teilnehmer an der Klimakonferenz im vergangenen Dezember in Paris gewesen war, hatte die Projektergebnisse der Schülerinnen und Schüler dann schließlich auch mit im Gepäck: „Dass die Konferenz in der französischen Hauptstadt ein neues verbindliches Klimaschutzabkommen beschließen würde, war lange Zeit nicht absehbar“, so der Abgeordnete. „Umso mehr freut es mich, dass das Abkommen von Paris zu einem Hoffnungszeichen für die Menschen weltweit geworden ist. So haben alle 196 Staaten erstmals in einem völkerrechtlichen Vertrag die 2-Grad-Grenze verbindlich festgelegt.“

Dass nun mit dem Gymnasium Lehrte die zweite von vier Gruppen des Projektes den Weg nach Berlin gefunden hatte, erfüllte den Abgeordneten vor dem Hintergrund des Wahlkreisprojektes und der Ergebnisse von Paris auch mit ein wenig mit Stolz. In Begleitung der Schulleiterin Silke Brandes sowie des Lehrers Dr. Ralph Grobmann, der die Gruppe während des Projekts fachlich betreut hatte, waren die Schülerinnen und Schüler früh mit dem Bus in Hannover aufgebrochen, um gegen Mittag ihren ersten Programmpunkt in der Hauptstadt wahrzunehmen: Bevor die Klasse auf ihren SPD-Bundestagsabgeordneten traf, stand eine Führung durch das Regierungsviertel an.

Bei dem anschließenden Gespräch mit ihrem Wahlkreisabgeordneten Matthias Miersch auf der Fraktionsebene des Deutschen Bundestages ging es dann auch tatsächlich um den Ausgang der Konferenz in Paris. So tauschten sich die Schülerinnen und Schüler mit Miersch sowohl über die Ergebnisse der Konferenz als auch über die Schritte, die nun national gegangen werden müssen, aus. Im Gespräch wurde anhand der gestellten Fragen zudem deutlich, wie differenziert sich die Jugendlichen mit dem Thema Politik beschäftigen: So standen neben der Endlagersuchkommission auch eine mögliche Zulassungsverlängerung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat, der Miersch kritisch gegenübersteht, sowie das Arbeiten der SPD in der Großen Koalition im Mittelpunkt des Interesses.

Den Schülerinnern und Schülern dankte Miersch am Ende des Gespräches noch einmal für ihre tolle Mitarbeit. Zudem gab er den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg: „Jeder noch so kleine Beitrag kann uns helfen, den Klimaschutz weiter voranzubringen.“ Das Gymnasium Lehrte hatte im Rahmen des Wahlkreisprojekts „Von Lima nach Paris“ mit der Schülerfirma „New Energy“ einen Film samt eigens verfasstem Drehbuch produziert, der die Bürgerinnen und Bürger dazu animieren soll, u.a weniger Wasser zu verschwenden und mehr Strom zu sparen.

Schülerfirma in Berlin bei Dr. Matthias Miersch

Berlin, eine Hauptstadt mit 30 Millionen Besuchern im Jahr, wurde am Freitag, den 13. 05. 2016, von der Schülerfirma mit ihrem Leiter Herrn Dr. Grobmann und der Schulleiterin Frau Brandes besucht. Dabei steht der Besuch in Zusammenhang mit dem Projekt „Von Lima nach Paris“, bei welchem die Schülerfirma teilnahm; hierfür wurden die Schüler von dem SPD- Abgeordneten Herrn Dr. Matthias Miersch eingeladen.

Die Abfahrt begann 07:30 Uhr an dem Sek-1-Gebäude und nach der Ankunft in Berlin gestärkten die Schüler als erstes ihre Kräfte durch eine Mahlzeit im Paul-Löbe-Haus mit einer sehr schönen Aussicht auf die Spree und das Marie-Elisabeth-Lüde-Haus.

Anstelle des Besuchs der NABU, der kurzfristig ausfiel, bekamen sie eine sehr informative Führung im Regierungsviertel. Angefangen hat diese beim Paul-Löbe-Haus, welches nach dem ersten Alterspräsidenten und Reichspräsidenten des deutschen Bundestages Paul Löbe benannt wurde. Auch wurden ihnen die architektonischen Bedeutungen erläutert, wie zum Beispiel im Pau-Löbe-Haus, in welchem die Ausschüsse in acht zylinderartigen Strukturen tagen, deren Bedeutung es ist, die Kraft eines gesamten (Auto)Motors in den unterschiedlichen Zylindern darzustellen.

16Berlin2-web

Gegenüber dem Ausgang des Paul-Löbe-Haus steht das Bundeskanzleramt. Dieses soll die Macht des Parlaments mit der der Regierung gegenüberstellen und gleichstellen. Außerdem gingen sie am „Band des Bundes“ eine gedachte Linie zu bestimmten Gebäuden, wie dem Paul-Löbe-Haus und dem Marie-Elisabeth-Lüde-Haus entlang. Dieses Band soll die einst getrennten Staaten verbinden, da das Paul-Löbe-Haus auf der Westseite und das Marie-Elisabeth-Lüde-Haus bis 1989 auf der Ostseite stand, als die Mauer fiel,.

Anschließend gingen sie über den Platz des Reichstages, welcher damals leer war, weil die Nationalsozialisten mit ihrem Plan „Germania“ eine große Halle nördlich des Gebäudes bauen wollten, die so groß sein sollte wie drei Niedersachsenstadien und höher als die Kuppel des Berliner Fernsehturms.

Ebenso haben sie das Fenster des Reichstagsgebäudes gesehen, aus dem einst Philipp Scheidemann am 9. November 1918 die Republik ausgerufen hatte. Es gab für den Reichstag auch einen Architekturwettbewerb, bei dem Paul Wallot gewann. Er wollte die Inschrift „Dem deutschem Volke“ anbringen, jedoch war der Kaiser Wilhelm dagegen. Die Erfolge des 1. Weltkriegs blieben aus und das Parlament hatte das Budge-Recht, so dass das Geld für den Kaiser knapp wurde. Nur durch ein Einverständnis mit der Inschrift sollten die Kredite freigegeben werden. Die Inschrift wurde von Kaiser Wilhelm bewilligt; diese wurde aus erbeuteten Kanonen des Napoleonischen Krieg (Befreiungskrieg) gegossen. Zu einer der wichtigsten Ereignisse in unserer Geschichte gehört der Reichstagsbrand, bei dem die Täter unklar geblieben sind. Jedoch wird durch den Fund eines unterirdischen Tunnels zwischen dem Reichstag und dem Reichstagspräsidentenparlais, in dem der Repräsentations- Arbeits- und Wohnsitz des jeweiligen Reichspräsidenten war, angenommen, dass die Nationalsozialisten ihn angezündet haben sollen.

Das nächste Gebäude, bei dem sie wieder sehr Informatives erfahren konnten, war das Brandenburger Tor, das zu der Zeit der deutschen Teilung auf der Ostseite stand. Jedoch war dieses auch von den Bewohnern der Ostseite nicht zugänglich und wurde als verbotene Zone abgesperrt. Einst führten Straßen durch das Brandenburger Tor, als dieses aber anfing zu bröckeln, wurden die Straßen verlegt und es ist heute mit einem riesigen Platz verbunden. Natürlich kamen sie durch die Führung am Brandenburger Tor auch am Platz des 18. März vorbei, auf dem eine Revolution stattfand und für die Pressefreiheit, die die Demokratie gewährt, demonstriert wurde.

16Berlin3-web

Nach der lehrreichen Führung ging die Mitglieder der Schülerfirma in den Reichstag zum Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten und Sprecher der `Linken` der SPD Herrn Dr. Matthias Miersch. Er stellte der Schülerfirma das Leben eines Abgeordneten dar, exemplarisch also einer von 631 Personen. Er erläuterte ihnen auch die Schwierigkeit abzuwägen, wie man sich als Abgeordneter entscheiden soll, also: Soll man bei politischen Fragen durch den Fraktionszwang seiner Fraktion zustimmen oder nach seinem Gewissen urteilen?

Nach dieser Einleitung stellten einige Angehörige der Schülerfirma Fragen an den Politiker, wie seine Meinungen zu jeweiligen Themen wären, wie TTIP, welches auf Europaebene plädiert wird, Glyphosat, Ukraine-Konflikt, das Tragen von Kopftüchern in der Schule als Lehrer und dem Grundproblem der Kernkraftwerke: Das Verursacherprinzip bei der Atommüllentsorgung.

Nach dem Gespräch mit Herrn Dr. Matthias Miersch und dem gemeinsamen Fotos, bekam die Schülerfirma noch eine Besichtigung im deutschen Bundestag. Bei dieser wurden die architektonische Funktion und das Handeln im Parlament erläutert.

Wer noch nicht im Bundestag war: Der Bundestag wurde innen mit sehr viel Glas gebaut, damit Licht für eine helle Atmosphäre sorgt. Auch hat das Hereinragen der Besuchertribünen eine Bedeutung, und zwar soll es die öffentliche Nähe vom Parlament zum Volk darstellen. Der Adler, auch „ Fette Henne“ genannt, besitzt eine Fläche von 58 m2 und ist neben dem Löwen eines der Tiere, die keine natürlichen Feinde haben. So symbolisiert er Stärke und Kraft. Außerdem ist das deutsche Parlament in Berlin das weltweit meist besuchte Parlament mit 2,3 Millionen Besuchern.

Nach dieser Sitzung hatte die Schülerfirma Freizeit. Manche nutzten diese Zeit für einen Blick aus der Reichskuppel. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sie die Weiten Berlins genießen. Die andere Hälfte hat sich in diesen Weiten von Berlin aufgehalten, indem sie sich ein sonniges Plätzchen in Cafés suchten, die „berühmten“ Selfies vor dem Brandenburger Tor machten, oder das Taschengeld für ein Souvenir reduzierten.

Nach der schnell vergangenen Zeit war es leider soweit, dass die Schüler ihren Heimweg antreten mussten. Auch wenn der erlebnisreiche Tag in der Hauptstadt vorbei war und viele sich wahrscheinlich noch weitere Tage in Berlin gewünscht hätten, zeigte sich trotzdem keine trübe Stimmung auf der Heimfahrt und alle kamen wieder pünktlich in Lehrte an.

(Laura Fischer)

Lara Schulze (8e) ist “Spielerin des Jahres“ und “Deutsche Schachvizemeisterin“

Mit einer überwältigenden Zahl von Stimmen aus ganz Deutschland (und hoffentlich auch vom Gymnasium Lehrte) hat Lara Schulze die Wahl der Deutschen Schachjugend zur Spielerin des Jahres gewonnen. Die Preisverleihung fand auf der Eröffnungsfeier der Deutschen Meisterschaft der Schachjugend in Willingen im Sauerland statt. Nach dem Einmarsch der Fahnenträger der Bundesländer durfte Lara die Meisterschaft als Spielerin des Jahres offiziell eröffnen.

Lara kämpfte in den 8 Tagen nach Pfingsten (14.-22. Mai) als zweifache Deutsche Meisterin in der Altersklasse U14w erneut um den Titel. In einem sehr stark besetzten Turnier besiegte sie zwar mit Schwarz in Runde 6 ihre größte Konkurrentin Jana Schneider aus Bayern, gab aber dennoch im Laufe des Turniers drei Remis ab. Lara blieb unbesiegt und wurde mit diesem tollen Ergebnis Deutsche Vizemeisterin U14w. Die Partien dauerten 4-5 Stunden und erforderten ein Höchstmaß an Konzentration. Lara wurde vor Ort durch ihren Trainer, dem internationalen Meister Dennes Abel betreut.

Mit diesem Vizemeistertitel hat sich Lara direkt für die EU-Meisterschaft in Mureck (Österreich) im August und zur Jugend-Weltmeisterschaft in Khanty-Mansiysk in Russland (Sibirien) im September qualifiziert.

Die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft im Schach ist eine Meisterschaft der Superlativen: über 1500 Personen beteiligten sich vor Ort an dieser Meisterschaft, davon ca. 800 Spieler (Altersklasse U10 bis U25) aus ganz Deutschland und ebenso viele Trainer und Betreuer.

Die 50 ehrenamtlichen Helfer der Deutschen Schachjugend sorgten für optimale Spielbedingungen. Mit über 100 Livebrettern wurden die Partien direkt ins Internet übertragen. Daheimgebliebene konnten damit die Züge live mitverfolgen. Auch wurden in diesem Jahr Live-Kameras aus dem Spielsaal heraus geschaltet. Zusätzlich kommentierten mehrere Großmeister außerhalb des Spielerbereichs über Live-Videos die Partien für interessierte Zuschauer. Die dreistündige Siegerehrung fand als große Multimedia-Show in der riesigen Arena statt.

Lara ist für die Nationalmannschaft U16 nominiert und spielt somit für Deutschland im Juli bei der Schach-Olympiade in der Slowakei. In den nächsten Wochen nimmt sie daher an mehreren Trainings- und Vorbereitungslehrgängen des deutschen Kaders teil.

160522Lara3-web

Lara mit dem Spielerin-des-Jahres-Pokal   /    Siegerehrung

160522Lara2-web

Lara zusammen mit anderen Preisträgern bei der Eröffnungsfeier auf der Bühne der Deutschen Meisterschaft

Weitere Informationen:

Laras Partien sind hier zu sehen:

Ergebnis

Zeitungsbericht Anzeiger Lehrte vom 23. Mai 2016:

Anzeiger

Sportabiturienten erfolgreich beim Triathlon in Hameln

Im Rahmen der sportpraktischen Abiturprüfungen, die vom 18. bis 24 Mai am Gymnasium Lehrte stattfanden, nahmen fünf Schülerinnen, zwei Schüler und zwei Lehrkräfte am Sonntag, 24. Mai, am Hamelner Triathlon teil. Hierbei zeigten die Prüfungskandidaten bemerkenswerte Leistungen, was zum einen auf die idealen Wetterbedingungen, aber auch auf gute Vorbereitungen zurückzuführen ist.

Teilgenommen haben alle am sogenannten Volkstriathlon, bei dem man zuerst 500 m schwimmen, dann 20 km Rad fahren und zum Schluss 5 km laufen muss. Neben den Gymnasiasten aus Lehrte fanden gleichzeitig auch die Triathlonprüfungen der Humboldtschule Hannover, der IGS Mühlenberg und des Gymnasiums Langenhagen statt. Insbesondere im Vergleich zu den anderen Schulen haben wir dort einen guten Eindruck hinterlassen.

Herzliche Glückwünsche zu diesen tollen Ergebnissen!

(Christoph Gruber)

Die Ergebnisse:

16Tria-ergeb

Erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Hastings und Neuengland waren die Themen, mit denen sich die Teilnehmerinnen des diesjährigen Bundeswettbewerbs Fremdsprachen beschäftigt haben. Marie Pinkert (9b) hat am SOLO-Wettbewerb teilgenommen und musste am Wettbewerbstag Ende Januar vielfältige Aufgaben mit dem thematischen Schwerpunkt „Neuengland“ bearbeiten; zudem hatte sie schon im Vorfeld einen mündlichen Beitrag für die Wettbewerbs-Kommission aufgenommen. Lara Dedolf, Sina Giesecke, Serafine Schiele und Lara Thomas (ebenfalls aus der Klasse 9b) haben im TEAM-Wettbewerb ein Hörspiel mit dem Titel „The Hastings Saga“ erarbeitet. Die Idee dazu entstand schon im Anschluss an die Hastings-Fahrt der Bili-Klassen im letzten Sommer und wurde in den Wintermonaten unter der Betreuung von Frau Kneser ausgearbeitet und eingereicht. Heute hat der stellvertretende Schulleiter Herr Manfred Filsinger allen Teilnehmerinnen Urkunden überreichen können. (Mirja Kneser)

16 Englischwettbewerb2-web

Auf dem Foto stehen in der oberen Reihe von links nach rechts: Lara Thomas, Serafine Schiele
In der unteren Reihe sitzen von links nach rechts: Sina Giesecke, Lara Dedolf, Marie Pinkert

Ankündigung: Tag der offenen Tür am 27. Mai

Das Gymnasium Lehrte öffnet am 27. Mai im Gebäude der Unterstufe in der Schlesischen Straße seine Türen, um alle interessierten Schüler und Eltern über das vielseitige Unterrichtsangebot der Schule zu informieren. Der Tag der offenen Tür wird von 15.00 bis 18.00 Uhr stattfinden und wird eingeleitet mit einer Ansprache zur feierlichen Verleihung des Siegels „Europaschule“.

Eine Reihe von Mitmachaktionen erwartet die künftigen Fünftklässler; so können die Gäste in den naturwissenschaftlichen Fächern verschiedene Experimente durchführen, auf dem Pausenhof sportliche Angebote wahrnehmen und in Inhalte aller Fächer hinein schnuppern. Englisch-, Französisch- und Lateinlehrer stellen ihre Fremdsprache vor und erläutern die Arbeitsweise im Unterricht. Chor- und Bläserklassen geben der Öffentlichkeit musikalische Kostproben des bereits Erlernten. Auch das AG-Angebot und die Beratungslehrer werden vorgestellt. „Wir wünschen uns viele intensive Beratungsgespräche mit Schülern und Eltern, um sie von den Vorzügen unserer Schule zu überzeugen”, betont Thomas Schachschal aus dem Leitungsteam für die Jahrgänge 5 und 6. In der Woche nach dem Tag der offenen Tür (30.05-02.06) sind die Anmeldungen für die neuen 5. Klassen im Sekretariat der Sek II, Burgdorfer Straße 10, möglich. Es wird gebeten, hierfür das letzte Zeugnis und das Beratungsprotokoll der Grundschule mitzubringen.

Artikelfoto: Im vergangen Jahr war die Magnetschwebebahn von Physiklehrer Dr. Stadel ein echter Publikumsmagnet

 

Ankündigung: Vier “Sommerkonzerte“ am 25. und 26. Mai

Beinahe einen Monat vor dem kalendarischen Sommeranfang finden am Mittwoch, dem 25. Mai, und am Donnerstag, dem 26. Mai, jeweils zwei Sommerkonzerte im Kurt-Hirschfeld-Forum statt. Der frühe Termin erklärt sich durch die frühen Sommerferien. Im ersten Konzert des Tages, das um 17:00 Uhr beginnt, erwartet das Publikum Darbietungen der Chorklassen 5 und 6, der Bläserklasse 7 und der Streicher-AG sowie ein Minimusical der Klasse 5f. Der Eintritt beträgt hierfür 3 Euro. Das zweite Konzert des jeweiligen Tages beginnt um 19:00 Uhr. Hierbei können sich die Zuhörer auf die Big Band, die Bläserklasse 8, ebenfalls auf die Streicher-AG und ein gemeinsames Projekt der Musical-AG und des HeartChors freuen. Hierfür beträgt der Eintritt 5 Euro. Die Karten sind an der Abendkasse oder im Sekretariat der Sek II zu bekommen. In langen Probenzeiten bereiteten die Schüler und Schülerinnen ihre Stücke unter Anleitung durch die Musiklehrkräfte Ane Kristin Holmer, Thomas Schachschal, Lucie Schäfer, Kristina Ruschitschka, Julia Bredthauer und Christian Lange vor und freuen sich darauf, ihre Ergebnisse zu präsentieren.

Das Foto zeigt die aktuelle Bläserklasse des 7. Jahrgangs.

Guter dritter Platz beim JtfO-Fußball-Turnier

Beim Fußballturnier „Jugend trainiert für Olympia“ gab es in Neustadt am Rübenberge einen ordentlichen dritten Platz. Nachdem man sich in der Vorwoche als Zweiter für dieses Turnier qualifiziert hatte, brauchte man allerdings den ersten Platz unter den sechs Mannschaften, um sich eine Teilnahme für das Bezirksfinale zu sichern.

Nach einem torlosen Auftaktspiel gegen den Angstgegner von der KGS Hemmingen trennte man sich auch gegen das Gymnasium Springe mit einem Remis (1:1). Es folgte eine vermeidbare 0:1-Niederlage gegen den späteren Turniersieger von der IGS Langenhagen. Gegen den Gastgeber gab es einen verdienten 1:0-Erfolg, so dass im abschließenden Duell mit der SSG Wennigsen ein 2:2 ausreichte, um den dritten Platz hinter Hemmingen zu festigen.

Die Tore für Lehrte erzielten Niklas Becker und Moritz Biermann nach jeweils starker Vorarbeit von Fabian Geske. Im letzten Spiel trafen Kilian Kroll nach Zuspiel von Niklas Becker und Fabian Geske nach einem Solo nach einem Befreiungsschlag von Kjell Zabel.

Es war ein langer Turniertag mit engagierten Spielern, bedauerlich war allerdings, dass nur zehn gesunde und zwei angeschlagene Schüler zur Verfügung standen. (Ralf Seidel)

160501fuba2-web

Von links: Leon Sprenger, Mats Hanekopf, Jannick Schott, Max Windrich, Kilian Kroll, Dominik Renz, Niklas Becker, Tom Dost, Moritz Biermann, Fabian Geske, Kjell Zabel und Paul Wagner.

Erasmus – Ausklang, Abschied und Resümee

Nach einer arbeitsreichen Woche trennten sich am Samstag die Wege der Schüler und Lehrkräfte: Während letztere unter dem Motto „Politik und Geschichte“ Berlin erkundeten, zog es die Gastschüler mit ihren deutschen Partnerschülern nach Hamburg. Die geplante Hafenrundfahrt fiel wegen des unsteten Wetters aus. Dennoch boten Speicherstadt, Hamburger Rathaus und die Alster hinreichend touristisches Programm. Auch die Einkaufsgalerien stießen auf reges Interesse.
Für die Lehrer-Delegation, bestehend aus acht Lehrerkräften aus Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland, hatten die Lehrter Gastgeber eine Führung durch das Regierungsviertel in Berlin organisiert. Höhepunkt hierbei war ein Besuch des Reichstagsgebäudes. Auf Wunsch der europäischen Gäste schloss die Besichtigung der Berliner East Side Gallery den Berlinbesuch ab. Angesichts der Mauerreste und der Kunstwerke namhafter Künstler auf dem Beton zeigte sich Adèle Velly aus Frankreich beeindruckt: „Ein Glücksfall für Deutschland, dass diese furchtbare Grenze gefallen ist. Diese kulturelle und wirtschaftliche Vereinigung von West und Ost kann Vorbild für das Zusammenwachsen der Europäischen Union sein, in der gemeinsame Werte gelebt werden.“

Verabschiedet wurden die europäischen Gäste am Sonntag zum Teil unter Tränen am Airport Hannover. Lena Tepp aus der Klasse 10 e meinte: „Meine Gastschülerin und ich lagen total auf einer Wellenlänge. Wir werden den Kontakt erhalten.“

Den Abschluss findet das europäische Projekt mit dem Besuch der Partnerschule in Italien im Herbst 2016 sowie einem weiteren finalen Arbeitstreffen in Frankreich 2017. Projektkoordinator Klaus Perk zeigte überaus zufrieden mit dem Fortschritt der einzelnen Teilprojekte: „Unsere ambitionierten Ziele für diese Arbeitswoche wurden allesamt erreicht — die Kooperation hat hervorragend geklappt und wir sind stolz auf die Leistungen der Schülerinnen und Schüler, die sich sicher auf internationalen Parkett bewegen können.“

berlin2-web

Patricia Espinosa (Spanien); Clara Albero (Spanien); Adèle Velly (Frankreich); Mary Pucci (Italien);  Vincenza Serrentino (Italien); Klaus Perk (Gymnasium Lehrte)

Dem Marktspiegel war der Aufenthalt der europäischen Gäste ein großer Artikel wert:

160423Erasmus-Marktspiegel-web

Gute Stimmung beim Schwimmfest Jahrgang 5

Am 26. April fand das Schwimmfest für die sieben 5. Klassen statt. Wie gut die Stimmung war, wird deutlich durch die begeisterten Kommentare von Kathleen Franzke: „Im Hallenbad steppte der Bär. Bei den Einzelwettkämpfen hielt es niemanden auf den Plätzen. Außer den üblichen Disziplinen hatten wir diesmal einen A-Bomben-Wettbewerb dabei. Ich bin immer wieder erstaunt, dass so schmale und schlanke Persönchen eine Riesenfontäne hinterlassen können.“ Es gab Urkunden und für die ersten 3 Plätze natürlich Medaillen wie bei den Profis.

16schwim2-web

16schwim3-web

16schwim4-webDie betreuenden Lehrkräfte (Text: Kathleen Franzke / Fots Ralf Seidel)

Hier die Ergebnisse:

ergebnisse1ergebnisse2

15 Jahre Bläserklassen am Gymnasium – ein Erfolgsmodell

Seit nun mehr 15 Jahren bietet das Gymnasium Lehrte für die Jahrgänge 7 und 8 das musikalische Profil der Bläserklasse an, das in all den Jahren durchweg gut von Eltern und Schülerinnen und Schülern angenommen wurde. Die Bläserklassen sind aus dem Schulalltag nicht mehr wegzudenken, denn sie strukturieren in eindrucksvoller Weise das Schuljahr. So wird z.B. zur Einschulung der 5.Klassen gespielt, auf dem Weihnachtskonzert, beim Adventsgottesdienst, beim Sommerkonzert oder dem Tag der Offenen Tür.

Im Laufe der Jahre haben mehr als 400 Schülerinnen und Schüler die Bläserklasse besucht und viele von ihnen spielten und spielen anschließend in der Big Band des Gymnasiums Lehrte, die in diesem Jahr 20 Jahre alt wird! Das Gymnasium Lehrte freut sich über so viel musikalisches Interesse und die Einsatzfreude der jungen Musikerinnen und Musiker, die ihr Können auf den traditionellen Sommerkonzerten im Forum am 25. und 26.Mai 2016 präsentieren werden. (Ane Holmer)

Wasserball-Turnier im Jahrgang 6

Die 6. Klassen waren bei dem Turnier am 21. April in jeweils drei Mannschaften eingeteilt und konnten ihr Können auf drei Spielfeldern ausprobieren. Wasserball ist mordsmäßig anstrengend. Jede Mannschaft hatte Auswechselspieler und jeder sollte in den Genuss kommen zu spielen. Die Wechsel wurden schnell und diszipliniert ausgeführt. Unsere Schiedsrichter waren Helfer aus der 10b. Sie haben sogar ihre Erdkundearbeit verschoben, um das Pfeifen zu übernehmen.

16waba6kl-1-web
Bedran, Florian, Lorenz, Luis K.,Johanna, Larissa, Marisa und Kyra.
Herzlichen Dank an Euch. Ihr habt einen tollen Job gemacht.
Das Lehrerteam bestand aus Herrn Pfeiffer, Herrn Seidel und mir.
Auch euch beiden Danke für eure Mithilfe. (Kathleen Franzke)
Hier die Ergebnisse:

1.Platz 6d mit 24 Punkten
2. Platz 6e mit 23 Punkten
3. Platz 6c mit 13 Punkten
4. Platz 6a mit 12 Punkten
4. Platz 6b mit 12 Punkten

Sprachlernklassen besichtigten die HDI-Arena

Am 20.04. brachen die beiden Sprachlernklassen nach Hannover auf, um gemeinsam mit Frau Baranek, Frau Busch, Herrn Filsinger und Herrn Wunderlich die HDI-Arena zu besichtigen. Mit großem Interesse ließen sie sich durch zahlreiche Funktionsräume, Logen, VIP-Bereiche und Mannschaftskabinen führen. Herr Wunderlich erklärte zwischendurch den einen oder anderen komplizierten deutschen Begriff. Insgesamt nahmen die Schülerinnen und Schüler eine Menge Informationen mit. Ein besonderes Highlight wartete am Ende der Führung: Der 96-Fußballer Salif Sané erklärte sich auf dem Weg zu seinem Auto spontan bereit, einige Selfies mit ihm schießen zu lassen.

Im Anschluss ging es sportlich weiter, denn die beiden SLKs hatten im Rahmen des Spendenlaufs in unserer Schule Karten für das Heimspiel der Burgdorfer Recken vom Verein geschenkt bekommen.

Erasmus-Projekt: Hannover und Wolfsburg

Nach der Begrüßung am Dienstag ging es gleich in die Züge, um Hannover zu erkunden. Die Stadtrundfahrt wurde stilecht in einem Doppeldeckerbus durchgeführt. Ein Highlight war die Besichtigung des Alten Rathauses mit den Modellen verschiedener geschichtlicher Phasen Hannovers. Natürlich durften auch die Herrenhäuser Gärten nicht fehlen, ebenso wenig wie die Leibniz-Universität.

Am Mittwoch fand der Erasmus-Projekttag in der VW Autostadt in Wolfsburg statt. Auf dem Programm standen Englische Workshops, eine Werkstour und einige Schüler hatten die Möglichkeit E-Mobilität zu erfahren (Im wahrsten Sinne des Wortes!).

Einige Schüler und Schülerinnen erlebten Wolfsburg vom Wasser aus (Bootsfahrt auf dem Mittellandkanal), andere erkundeten das Phäno.

16erasmus-wobu1-web

Über die Arbeit in den Workshops berichtete Klaus Perk:

Die Schüler und Schülerinnen hatten bei VW die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops an Themen rund um die Mobilität der Zukunft und Nachhaltigkeit zu forschen. Diese Ergebnisse, Erkenntnisse und Produkte fließen unmittelbar in das Projekt ein.

Workshop 1: HAND IN HAND

Die Herstellung eines Automobils ist ein Musterbeispiel industrieller Produktionsweise. Teamarbeit ist dabei unverzichtbar. In diesem Workshop entwickeln und montieren die Teilnehmer in Eigenregie einfache Fahrzeugmodelle. Der Gestaltungs- und Produktionsprozess wird als Rollenspiel in der Gruppe nachvollzogen, wobei die Teilnehmer auch durchaus vor die eine oder andere knifflige Situation gestellt werden. Im Anschluss werden eigenständig erarbeitete und auf das jeweilige Produkt abgestimmte Werbekonzepte vor der Gruppe präsentiert.

Kompetenzvermittlung

  • Die Teilnehmer entwerfen und realisieren Modellfahrzeuge aus vorgegebenen Materialien, auch unter Berücksichtigung von Aspekten der Nachhaltigkeit wie etwa Ressourcenverbrauch.
  • Sie erlernen die selbstständige Planung und Gliederung eines Produktionsprozesses.
  • Im Rollenspiel erleben die Teilnehmer praktisch die Arbeitsteilung in der industriellen Produktion und den Einfluss von äußeren Faktoren.
  • Sie entwickeln und präsentieren Marketingkonzepte und Werbestrategien, angepasst an das eigene Automodell.

16erasmus-wobu-workshop3-web

Workshop 2:

WAHRE MOBILITÄT: EINE PODIUMSDISKUSSION ZUM THEMA „NACHHALTIGE MOBILITÄT“ GESTALTEN

Auf Basis der Inszenierungen der Autostadt im Ausstellungsbereich LEVEL GREEN – der Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit – und anderer Attraktionen setzen sich die Schüler in Teams gezielt mit den Themen Mobilität und Nachhaltigkeit auseinander. Sie nutzen die gewonnenen Erkenntnisse zur Vorbereitung auf eine Podiumsdiskussion, in der sie anschließend gemeinsam Lösungsansätze für eine zukünftige und nachhaltige Mobilität diskutieren – im kritischen Dialog und unter Berücksichtigung ökologischer und wirtschaftlicher Perspektiven. Für eine nachbereitende Auswertung wird der Workshop gefilmt.

Kompetenzvermittlung:

  • Die Schüler führen selbständig Recherchen durch, um Informationen aus unterschiedlichen Quellen auszuwählen und zu bewerten.
  • Sie erarbeiten Lösungsansätze für einen zukünftigen, an Nachhaltigkeit orientierten Personen- und Güterverkehr.
  • Die Teilnehmer lernen, auch bei konträren Standpunkten eine konstruktive Gesprächsatmosphäre zu gewährleisten.
  • Sie lernen zu argumentieren und Stellung zu beziehen.

Die Podiumsdiskussion fand auf Englisch statt und wurde mit einem Kamerateam gefilmt und wird Teil des Lehrmaterials.

16erasmus-wobu-workshop2-webFotos: Anré Bien

Erasmus-Projekt – Europäische Gäste am Lehrter Gymnasium

Die Delegierten der spanischen, italienischen und französischen Partnerschulen kamen am Montag, dem 18. April, nachmittags am Hannover Airport an und wurden auf die Gastfamilien verteilt. Am Dienstagmorgen begrüßte Schulleiterin Silke Brandes die Gäste in einer “Welcome Reception“ im Gymnasium Lehrte. Sie betonte in ihrer englischsprachigen Rede im Forum, wie wichtig europäische Projekte gerade in der heutigen Zeit sind.

16era6-webDie Chorklasse 5 unter Leitung von Lucie Schäfer rundete die Begrüßung musikalisch ab. Klaus Perk, der den Aufenthalt der Gäste mit seiner Arbeitsgruppe organisiert, erläuterte das Tages- und das Wochenprogramm. Am Dienstag stand im Anschluss eine Stadtführung in Hannover an. Mittwoch werden Workshops in der Wolfsburger Autostadt besucht und eine Werksführung steht auf der Agenda. An den weiteren Tagen ist noch ein zweiter Termin in Hannover geplant und für die Gastlehrkräfte ein Besuch des Bundestags in Berlin am Samstag. Aber diese Termine stellen ja nur das Rahmenprogramm dar. Der Grund für das Treffen steht mit zahlreichen Workshops im Vordergrund, die Beendigung des gemeinsamen Projekts:

Erstellung einer internetbasierten Lernplattform für Schüler und Schülerinnen sowie für Lehrer, die zusammen mit ihren Schülern Themen rund um die Energieformen der Zukunft, die Mobilität der Zukunft erarbeiten. Hierfür wurde ein Teil des SEK-II-Gebäudes reserviert.

Verabschiedet werden die europäischen Gäste am Sonntag.

16era4-web